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Umgebung

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Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung
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Wanderwge und Radwanderwege.
Viele kleine und große Wege rund um Gonzerath. Angelegt und beschildert vom Heimatverein Gonzerath sowie regionale Wander und Radwege in und um die Gemeinde Morbach herum

Homepage: www.heimatverein gonzerath. www.morbach.de
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Mosel
Das Freizeit-Angebot an Mosel, Saar und Ruwer kann sich sehen lassen: Angeln, Ausflüge zu Burgen und Schlössern, die ganze Palette des Flugsports, wie Drachenfliegen, Paragleiten, Ballonfahren, Fallschirmspringen, Segelfliegen und Rundflüge über die Flüsse, Berge und Täler, Golf auf sechs verschiedenen Plätzen im Gebiet von Mosel, Eifel und Hunsrück, Freizeit-Angebote für Kinder (Minigolf, Reiten, Segeln, Schwimmen, Bootsfahrten, Naturlehrpfade, Spielplätze, Kinderfeste), Kunstgalerien, alle Arten von Museen, Radfahren und Radwandern auf Radwanderwegen, die neu angelegt wurden, Pferdesport in Reitschulen, Schwimmen in Frei-und Hallenbädern, Thermalbad, Moseltherme, Wandern im Weinberg oder Wandern auf ausgesuchten Wanderrouten, Wassersport auf Mosel, Saar und Ruwer mit Wasserski, Paddeln, Kanufahren, Regatten, Motorboote mieten oder Schiffsausflüge unternehmen, Wellness für Leib und Seele.

Homepage:
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Flughafen Hahn
Seit seiner Inbetriebnahme als Zivilflughafen im Jahre 1993 zählt der Flughafen Frankfurt-Hahn zu den am schnellsten wachsenden deutschen Verkehrsflughäfen. Von 1950 bis Anfang der 90er-Jahre diente der Flugplatz der US-Armee als Militärstützpunkt. Danach begann ein wohl einmaliger Aufstieg: Innerhalb von nur zehn Jahren entwickelte sich der erste deutsche Low-Cost-Airport mit einer 24-Stunden-Genehmigung zum zehntgrößten internationalen Verkehrsflughafen Deutschlands. Seit der Ansiedlung der irischen Low-Cost-Airline Ryanair im April 1999 gilt Frankfurt-Hahn als Modell für viele regionale Flughäfen – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Das Passagieraufkommen entwickelte sich rasant: Im Jahre 2002 wurde erstmals die Millionengrenze erreicht, im Jahre 2003 zählte man bereits mehr zwei Millionen Reisende.

Homepage: http://www.hahn-airport.de/
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Bernkastel-Kues
Bernkastel-Kues, seit über 700 Jahren Stadtrechte
Sehen und erleben können Sie in Bernkastel-Kues eine Menge. Berühmt ist Bernkastel-Kues vor allem für seinen einzigartigen mittelalterlichen Marktplatz mit den vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

Bernkastel-Kues ist das Zentrum der Mittelmosel. Die Unverwechselbarkeit der Stadt erwächst aus der Vielfalt ihrer Reize - Kultur, Geschichte und Weinkultur und ein abwechslungsreiches touristisches Umland.

"Internationale Stadt der Rebe und des Weines"
Im Frühjahr den Winzer in Schiefer-Steillagen bei der Arbeit zu beobachten, den bezaubernden Duft der Weinblüte im Moseltal zu genießen, die Weinlese im goldenen Herbst zu erleben und dann, in tiefen Gewölbe-Fasskellern, sein Wissen "rund um den edlen Rieslingwein, zu vertiefen: das macht Spaß und einen Urlaub in einem der vielen Winzerbetriebe in Bernkastel-Kues so interessant. Kenner wissen es bereits; dass der Mosel-Riesling das Beste ist, was die Rebkultur hervorgebracht hat und dass die Rieslingtraube in guten Sonnenjahren ihre Trümpfe in einer vollendeten Kombination von rassiger Säure und feinster Frucht ausspielt.


Homepage: http://www.bernkastel-kues.de
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Idar Oberstein
Die Nahestadt Idar Oberstein ist berühmt für seine Edelsteine. Die 35.000 Einwohner große Stadt hat mit der historischen Weiherschleife, dem Deutschen Edelsteinmuseum, dem Museum Idar-Oberstein, der Burg Bosselstein, dem Schloss Idar-Oberstein, der Felsenkirche, dem Industriemuseum und den Edelsteinminen, welche die einzigen freibegehbaren Europas sind, eine Vielzahl von kulturellen Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt bei einem Besuch der Stadt sich ansehen sollte. Wer eine musische Natur hat sollte das Stadttheater mit 600 Sitzplätzen besuchen.

Homepage: http://www.idar-oberstein.de/
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Trier
Trier ist die älteste Stadt Deutschlands mit mehr als 2000jähriger Geschichte. Trier ist andererseits auch eine junggebliebene Stadt mit Zukunft, die geographisch günstig im »Herzen Europas« liegt.

»Augusta Treverorum«, das heutige Trier, wurde 16 v. Chr. von den Römern unter Kaiser Augustus in der Nähe eines Stammesheiligtums der keltischen Treverer gegründet.

Im Jahre 293 ernannte Kaiser Diokletian die zu dem Zeitpunkt Treviris genannte Stadt zur römischen Kaiserresidenz und Hauptstadt des weströmischen Reiches.

Im 5. Jahrhundert von den Franken erobert, kam Trier bei der karolingischen Reichsteilung von 870 zum ostfränkisch-deutschen Reich.
Im 12. Jahrhundert wurden die Trierer Erzbischöfe gleichzeitig Kurfürsten. Sie machten Trier zur Hauptstadt ihres Kurstaates, die bis zu dessen Auflösung an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert Zeiten hoher Blüte und tiefen Niedergangs erlebte. Nach kurzer Zeit in französischem Besitz, gehörte Trier 1815 zu Preußen und nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 zum Bundesland Rheinland-Pfalz.

Heute ist Trier mit seinen ca. 100.000 Einwohnern Bezirkshauptstadt des Regierungsbezirks Trier, Bischofs- und Universitätsstadt.

Wirtschaftlich gesehen ist Trier Mittelpunkt des Weinbaugebiets an Mosel, Saar und Ruwer, zudem Standort namhafter, zum Teil weltbekannter Unternehmen der Nahrungs- und Genußmittelindustrie, der Textilindustrie, der Feinmechanik, des Baugewerbes sowie des Kunsthandwerks.
Am Moselschiffahrtsweg befindet sich ein Industrie- und Umschlaghafen sowie ein Güterverkehrszentrum. Trier ist Einkaufszentrum des Trierer Landes und des benachbarten Auslands.

Touristisch gesehen ist Trier ein abwechslungsreiches Reiseziel für Gäste aus aller Welt, ein beliebter Tagungs- und Kongreßplatz, ein einmaliger Ferien- und Erholungsort. Trier bildet den Ausgangspunkt für Fahrten an die Mosel und an die Saar, in die Eifel und den Hunsrück sowie in die Nachbarländer Luxemburg, Belgien und Frankreich.

Die Baudenkmäler sind steinerne Zeugen aus der Römer- und Kurfürstenzeit. Sowohl die Porta Nigra, die Kaiserthermen, das Amphitheater, die Barbarathermen, die neuausgegrabenen Viehmarktthermen und die Römerbrücke über der Mosel zeigen uns heute noch die stattlichen Ausmaße einer einst prachtvollen Römerstadt. Die vielen Gäste, die jahraus, jahrein die Stadt besuchen, lassen sich vom einmaligen Ambiente bezaubern, das Alt und Neu reizvoll ineinander übergreifen läßt.

Kulturell gesehen ist Trier ein Freilichtmuseum der europäischen Baukunst mit Bauten aus römischer, romanischer und gotischer Zeit sowie der Renaissance, des Barocks und des Klassizismus.
Seit Jahrhunderten ist die Stadt das Zentrum des Mosellandes. Neben einer Universität und einer Fachhochschule beherbergt sie die Europäische Akademie für bildende Kunst und die Europäische Rechtsakademie. Trier ist reich an Kulturinstituten und Schulen.

Sportlich bietet die Stadt die Möglichkeit, in über 100 Turn- und Sportvereinen körperliche Fitneß zu trainieren. Viele Sportarten profitieren von den günstigen landschaftlichen Gegebenheiten der Stadt. Sowohl der Wassersport als auch die auf weitläufiges Gelände angewiesenen Sportdisziplinen finden ideale Bedingungen.
Seit 1994 ist die Europäische Akademie des rheinland-pfälzischen Sports in Trier angesiedelt.


Homepage: http://www.trier.de
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Hunsrücker Holzmuseum
20 Jahre lang hat die Ortsgruppe Morbach des Hunsrückvereins die Idee verfolgt, ein Museum aufzubauen, dass die regionale Kulturgeschichte des Hunsrücks aufgreift. "Holz – eine Lebensgrundlage des Hunsrücks" war schließlich das Leitthema für ein Museumskonzept, aus dem das heutige Hunsrücker Holzmuseum hervorgegangen ist. Passende Räumlichkeiten standen bereit: Die ehemalige Elementarschule in Weiperath, ein klassizistischer Bau aus der Mitte des 19. Jh., der um die Jahrhundertwende einen Anbau erhielt und das benachbarte Bauernhaus aus dem 17. Jh. wurden nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten mit viel Liebe zum Detail restauriert. Rund 10 Jahre dauerte die Bauphase von der Planung bis zur Fertigstellung. Dann war es endlich soweit. Am 20. Oktober 2000 fand die Einweihung des Hunsrücker Holzmuseums statt. Mit dieser musealen Einrichtung verfügt die Region über eine weitere Attraktion im kulturellen und touristischen Bereich. Betreiber des neuen Museums ist der Hunsrückverein, Ortsgruppe Morbach, nach entsprechender Vereinbarung mit der Gemeinde Morbach.

Homepage:
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Burgruine Hunolstein
Die Burg Hunolstein wurde um 1190 errichtet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Festung vom Grafen Folmar II. von Blieskastel erbaut. Die Vögte von Hunolstein wirkten als Unterlehensleute und Burgherren.

Im Jahre1192 wurden Hugo und Werner von Hunolstein ertmals urkundlich erwähnt. Ihre Nachkommen hatten die Burg von den Grafen von Blieskastel, danach von den Grafen zu Salm zu Lehen. 1296 erwarb Nikolaus Vogt von Hunolstein deren Rechte an der Burg. Knapp 300 Jahre, bis zum Jahre 1487, blieb die Burg in der Hand der Vögte von Hunolstein. Mangels eines männlichen Erben fiel die Burg als erledigtes Mannlehen an das Erzstift Trier zurück.

Auf dem Rückzug von einer missglückten Belagerung der Stadt Trier plünderte und beschädigte Franz von Sickingen im Jahre 1522 die Burg. Nach der anschließenden Restaurierung bot die Burg einen imposanten und schlossartigen Anblick. Eine Zeichnung aus dem Jahre 1581 gibt hiervon Zeugnis.

Zerstört wurde die Burg im 30-jährigen Krieg (1618 bis 1648), vermutlich im Jahre 1689 durch die Franzosen während des pfälzischen Erbfolgekrieges. Im 18. Jahrhundert diente die Ruine als Steinbruch zur Errichtung des Dorfes Hunolstein. Heute befindet sich die Burgruine im Eigentum der Gemeinde Morbach, die in den letzten Jahren eine Sicherung der Ruine mit Ausbau des Innenhofes durchführte.


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Deutsches Telefon-Museum
Auf zwei Ebenen wird den Besuchern interaktiv die Entwicklung des Fernsprechwesens und der Telegraphie bezogen auf Deutschland präsentiert. Es handelt sich dabei um die umfangreichste Sammlung seiner Art, die 1994 große Anerkennung durch einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde fand. Inzwischen umfasst die Sammlung über 1200 Geräte.

Die frei zugänglichen Geräte präsentieren die Geschichte der elektrischen Kommunikation von den Anfängen bis zur Gegenwart. Sie regen den Besucher zum Anfassen und Begreifen aber auch zum Nachdenken an. Besonderen Wert wird auf die Kombination der jeweiligen Apparate mit den zeitlich zugehörigen Vermittlungseinrichtungen gelegt, an die viele der ausgestellten Exponate funktionsfähig angeschlossen sind.

Fernsprecher für besondere Anwendungen, Streckenapparate, Bildtelefone, Fernsprecher und Siemens-Hell-Faxe runden die Ausstellung ebenso ab wie naturgetreue Postkutschenmodelle. Eine umfassende Fachbibliothek, die ständig erweitert wird, ergänzt das gute Angebot.

Neben dem hohen Informationsgehalt kann in dem interaktiven Telefonmuseum jedes Gerät ausprobiert werden. Alle Geräte sind angeschlossen und in Funktion. Anschaulich sind auch die historischen Fotografien, die den Besucher in die Zeit, in der ein bestimmter Apparat populär war, hineinversetzen. In einem Filmraum kann man nochmals die gesamte Entwicklungsgeschichte der Telekommunikation Revue passieren lassen.

Alle ausgestellten Objekte werden von den Ideengebern Siegfried und Simone Warth zur Verfügung gestellt.


Homepage: http://www.deutsches-telefon-museum.de
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Archäologiepark Belginum
Im Kreuzungsbereich von B327 und B 50 liegt unmittelbar an der Hunsrückhöhenstraße ein einzigartiges archäologisches Ensemble: das keltisch-römische Gräberfeld von Wederath "Hochgerichtsheide", die römerzeitliche Siedlung Belginum mit mehreren Tempelbezirken und das frührömische Lager.
In dem an historischer Stätte erbauten Museum werden die Ergebnisse jahrzehntelanger archäologischer Ausgrabungen präsentiert. Das Leitmotiv der Ausstellungskonzeption ist die tausendjährige Geschichte auf der Hochfläche von Belginum. Hauptmotiv für die Gestaltung der Ausstellung ist die Straße, verbunden mit dem Blick in das wenige Hundert Meter von der Siedlung entfernte Gräberfeld. In römischer Zeit führte die Fernstraße Trier-Mainz mitten durch den Vicus und das Gräberfeld.

Unter dem Thema "Leben an einer Fernstraße" entdeckt der Besucher, was an und unter der Straße lag. Die Zusammenstellung von Befunden, Funden, Illustrationen, Zitaten und Texten veranschaulicht die Arbeit der Archäologen:

das Deuten der Befunde und Funde und das Einordnen in historische Zusammenhänge.

Und auch der Betrachter hat aufgrund des Systems von "Finden und deuten" die Möglichkeit, Geschichte zu entdecken und zu kombinieren.

Mit der präsentation ausgewählter Gräber wird "Ein-Blick" in das Leben in keltischer und römischer Zeit gewährt. In kurzen Texten werden Lebensgeschichten einiger Bewohner aus Belginum erzählt und pointiert auf die besondere Fundkonstellation des Grabinventars aufmerksam gemacht.

Durch die Ausstellung führt ein Audio-Guide, der Begleiter beim Gang durch das Museum. In Interviews mit verschiedenen Wissenschaftlern wird hier konkret auf die jeweiligen Exponate oder bestimmte Fragestellungen eingegangen.

Öffnungszeiten:

März bis Mai: 10.00-17.00 Uhr

Juni bis September: 10.00-18.00 Uhr

Oktober: 10.00-17.00 Uhr

Montags geschlossen

Von November bis Mitte Dezember und im Februar ist der Archäologiepark
nur am Wochenende geöffnet.
Ab 15. Dezember und im Januar ist der Archäologiepark geschlossen.


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Burgruine Baldenau
Die Burg Baldenau, landschaftlich sehr schön im Tal der Dhron gelegen, ist vermutlich die einzige Wasserburg im Hunsrück. Sie war ursprünglich von einem 12 m breiten Wassergraben umgeben. Vor der Zerstörung besaß sie drei oder vier Stockwerke mit rechteckigen Fenstern.

Die Burg Baldenau wurde um 1320 errichtet (1315 in einem Weistum noch nicht erwähnt). Sie war 1324 bewohnt, als "neben der Burg" ein zweites Haus mit zahlreichen Kammern, Stuben, Ställen und Scheunen errichtet wurde. 1332 wird die Burg Baldenau als Besitz von Kurtrier durch den deutschen Kaiser "Ludwig der Bayer" bestätigt.

Erbauer der nach ihm benannten Burg war Balduin von Luxemburg, Kurfürst und Erzbischof von Trier. Balduin wurde 1308 im alter von erst 22 Jahren Kurfürst und Erzbischof. Bis zu seinem Tode 1354 gelang es ihm, die Herrschaft von Kurtrier zu festigen und wesentlich auszubauen. Er gilt als einer der bedeutensten Fürsten des späten Mittelalters.

Erzbischof Balduin ließ die Burg bauen, um seinen Herrschaftsbereich gegenüber der Grafschaft von Sponheim abzugrenzen. Darüber hinaus diente sie ihm wohl zeitweise als Jagdschloss. Der Plan, eine Stadt neben der Burg zu errichten, wurde nicht realisiert. Ab dem 15. Jahrhundert diente die Burg Baldenau als Mittelpunkt eines kurtrierischen Amtes, zu dem die Orte Bischofsdhron, Kommen, Heinzerath, Merschbach, Morbach, Morscheid, Rapperath, Wederath und Wolzburg gehörten.

Die erste Zerstörung der Burg erfolgte im 30-jährigen Krieg (1618 bis 1648) durch die Schweden. In den Jahren 1649 bis 1654 wurde die Burg wiederhergestellt. Die zweite Zerstörung durch die Franzosen während des pfälzischen Erbfolgekrieges im Jahre 1689 war derart schwerwiegend, dass die Burg seit dieser Zeit nicht mehr bewohnt war und nach und nach verfiel.

Die Burgruine Baldenau wurde in den achtziger Jahren des letzen Jahrhunderts wieder teilweise renoviert und "erfreut sich" jährlich zahlreicher Besucher.


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Kirche St. Paulin
Die Pfarrkirche St. Paulin in Bischofsdhron wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Die Baupläne wurden von dem berühmten Baumeister Johann Seitz, einem Schüler von Balthasar Neumann, gefertigt. Die Bauzeit dauerte von 1766-1770. Errichtet wurde der Neubau auf den Grundmauern einer romanischen Kirche, wie man bei Baggerarbeiten im Jahre 1968 feststellte.

Der besondere Schmuck der Kirche sind der barocke Hochaltar und die beiden barocken Seitenaltäre. Der Hochaltar zeigt das Bild mit der Aufnahme Mariens in den Himmel und ihre Krönung. Auf der linken Seite des Altars steht die Figur des Bischofs Paulinus, des Pfarrpatrons der Kirche, und auf der rechten Seite die Figur des hl. Donatus, des Schutzpatrons gegen Blitz und Unwetter.

Wenn man von Kunstschätzen in der Gemeinde Morbach spricht, so steht die Stummorgel von 1828 mit einem noch unangetasteten Orgelwerk ganz obenan. Mit ihren 20 klingenden Registern und zwei Manualen gehört sie zu den kleinen Werken der Orgelbauer Stumm aus Rhaunen-Sulzbach.

Vor der Kirche steht ein imposantes Naturdenkmal, eine mächtige alte Linde. Sie wurde einst als Anlass der Fertigstellung der Barockkirche gepflanzt und erfreut heute nicht nur die Bewohner von Bischofsdhron, sondern auch jeden Besucher und Feriengast.


Homepage: http://